Weiterführende Informationen

Professor Dr. Wolfgang von Gahlen-Hoops hat zum 1. März die W2-Professur für Didaktik der Pflege und Gesundheitsberufe an der Medizinischen Fakultät übernommen. Zuvor hatte er die Professur für Gesundheit und Pflege mit dem Schwerpunkt berufliche Didaktik im Fachbereich Gesundheit, Pflege, Management an der Hochschule Neubrandenburg inne. Nach Abitur, Zivildienst und der Ausbildung zum Krankenpfleger in Bielefeld (Bethel) begann Prof. von Gahlen-Hoops ein Studium zum Lehramt an berufsbildenden Schulen (1. Staatsexamen Pflegewissenschaft/ ev. Theologie) an der Universität Osnabrück, das er 2004 als Diplom-Pflegelehrer abschloss. Anschließend war er sechs Jahre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg sowie an der Technischen Universität Dresden in der Lehrerbildung für Gesundheits- und Pflegelehrer*innen tätig. 2012 schloss er die Promotion zum Darstellungsproblem des Pflegerischen erfolgreich an der Universität Hamburg ab. Publiziert wurde die Arbeit  2013 unter dem Titel Pflege als Performance beim Verlag transcript. Von 2009-2015 arbeitete Prof. von Gahlen-Hoops als Schulleiter und Lehrer an der WBS SCHULE, einer freien Schule in Dresden, und war dort u.a. verantwortlich für den Aufbau von sechs Schulen im beruflichen Bereich Gesundheit, Pflege und Soziales. 2015 übernahm er zunächst die Vertretung, ein Jahr später dann als ordentlicher Professor die Professur Gesundheit und Pflege mit dem Schwerpunkt berufliche Didaktik im Modellstudiengang „Berufspädagogik für Gesundheitsberufe“ an der Hochschule Neubrandenburg in Kooperation mit der Universität Rostock. Er widmete sich auch dem Aufbau eines primärqualifizierenden Pflegestudiengangs (BA Nursing) ab WS 2020/21. In seiner Forschung beschäftigt sich Prof. von Gahlen-Hoops mit vielfältigen Frage- und Problemstellungen der Lehrer*innenbildung Gesundheit/ Pflege wie der Kasuistik, der Lehr-Lernforschung in neuen Lernumgebungen (z.B. Living Lab, Skills Lab, KI-gestützte Szenarien) sowie der Kommunikation, Interaktion und Performance in der (palliativen) Pflege. Für die Lehre entwickelt er Formate in Verbindung mit verschiedenen Lernorten von Theorie und Praxis (u.a. Quartiere, Gedenkstätten) oder stellt sich neuen theoretischen Herausforderungen wie dem problemorientierten Lernen (POL), dem forschenden Lernen oder dem interprofessionellen Lernen (IPL).